Über Geister und Verstorbene
Wie schon in dem Kapitel über Esoterik erwähnt, merk ich es wenn Verstorbene oder Geister anwesend sind.
Ich rieche es, ich fühle es und ich kann es auch hören und sehen.
Sie machen auf sich aufmerksam in den unterschiedlichsten Varianten.
Einige sind schön, auf andere dagegen kann ich gut und gerne verzichten - gehört aber dazu !!
Manche treiben ihren Schabernack, andere wiederum erschrecken uns.
Wo treffen wir viele Geister und wo wenige ?
Ich bin kein regelmäßiger Kirchgänger, ich würde schon sehr gern öfter mal in die Kirche gehen, mir fehlt aber leider dazu die Zeit.
Wenn ich als Kind im Urlaub mit meinen Eltern oder später mit meiner Familie eine Kirche gesehen habe beim Spazieren gehen, wollte ich hinein um eine Kerze anzuzünden oder mich einfach nur mal auf die Bank setzen und an nichts denken.
Wenn ich heute in eine Kirche gehe, dann weiß ich, dass ganz viele verstorbene Seelen dort sind. In unserer kleinen Dorfkirche ist oft meine Oma bei mir, ich seh` sie dort sitzen in dunkler Kleidung, ihr Gesangbuch in ihren Händen, und manchmal schenkt sie mir ein Lächeln. Viele verstorbene Seelen legen ihre Gewohnheiten, die sie zu Lebzeiten hatten, auch nach ihrem Tod nicht so einfach ab. Es hat auch überhaupt nichts damit zu tun, dass sie nicht nach “Hause” ins Licht finden können, dann würden sie sich auf andere Weise bemerkbar machen.
In vielen Kirchen ist es kalt, das liegt sicher nicht immer daran, dass man ein so großes Bauwerk nicht richtig beheizen kann....
Aber warum ist es im Hochsommer bei 35°C im Schatten in einer Kirche kühl?
Vielleicht wegen der massiven Steinbauweise....oder hat da jemand noch eine andere Idee....
Drei Kirchen und ein Friedhof hat es bis jetzt gegeben, wo ich mich sehr unwohl gefühlt habe und mir mein Bauchgefühl signalisiert hat geh lieber, - ist besser für Dich.
Unsere Verstorbenen nehmen auch im Traum mit uns Kontakt auf. Wenn du einen Traum hast, in dem du einen verstorbenen Verwandten siehst, dann hat er dich wirklich im Traum besucht. Wenn er zu dir ans Bett gekommen wäre oder er hätte sich zu Dir aufs Sofa gesetzt, dann hättest du dich sicherlich sehr erschreckt, und aus diesem Grund hat er(oder sie) den sanften Weg durch die Träume zu dir gewählt.
Vielleicht sah er oder sie nicht so aus wie du sie das letzte mal in Erinnerung hattest, und du denkst, es war nur ein Wunschtraum.
In der anderen Welt in der unsere Verstorbenen jetzt leben, gibt es keine Krankheiten, kein Altern, keine Verletzungen, kein Leid.
Träumen wir von ihnen dann sind sie jung und frisch, und gesund.
Ich hatte 2 Jahre nach dem Tod meines Vaters große Sorgen welche mir einige Tage Kopfschmerzen bereiteten. Ich konnte einfach keine vernünftige Lösung finden. Ich hatte zwar schon eine Idee aber ich konnte mich nicht dazu durchringen.
Ich hatte dann irgendwann in dieser Zeit einen Traum. In diesem Traum kamen meine Eltern (meine Mutter lebt noch) mir in ihrem Auto, welches mein Vater bis 1 Jahr vor seinem Tod gefahren ist, auf mich zu - hier in unserem Dorf, wo auch er sein ganzes Leben verbracht hat - er stieg aus und übergab mir, mit einem Lächeln einen länglichen Briefumschlag und sagte mir: es ist gut so wie du es gedacht hast.
Mein Vater sah etwa 20 Jahre jünger aus, meine Mutter nicht, und er war gesund. (Meinem Vater wurde ein Tag bevor er starb sein rechtes Bein amputiert und er war schwer Nierenkrank, musste viele Jahre zur Dialyse)
Wer glaubt auf einem Friedhof laufen die Geister in Scharen umher, der täuscht sich. Auf einem Friedhof gibt es nicht mehr Geister als in einem Einkaufsladen oder auf dem Bahnhof.
Lediglich erdgebundene Geister, die den Weg ins Licht noch nicht gefunden haben, und sich mit der für sie neuen Situation noch nicht vertraut gemacht haben, dass sie nicht mehr am Leben sind, oder diejenigen, die noch etwas auf dieser Erde zu erledigen haben, sind dort anzutreffen.
Ich sehe mir gern Friedhöfe an, ich genieße dort die Ruhe und den Frieden. Denkt nun bitte nicht -die Tante ist nicht sauber - oh doch, ich bin klaren Verstandes und absolut ok im Oberstübchen !!
Wie schon erwähnt, ich habe mir schon oftmals den einen oder anderen Friedhof angeschaut.
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Darunter gab es schon einige, die mir unheimlich waren.
In unserem Landkreis ist ein kleines Schlösschen, welches von einer adeligen Familie bewohnt wird, es hat einen eigenen kleinen sehr, sehr alten Friedhof, einige 100 Meter entfernt vom Haupthaus.
Für jedermann offen und zugänglich, mit einem schmiedeeisernen Tor davor. Es hat mich sehr interessiert, und ich war auch auf dem Weg dorthin.
Ich schauh` mir dann gern die Gräber an, die Namen und Daten und sehe vor meinem geistigen Auge die Menschen vor mir, wie sie aussahen und lebten. Das gelingt mir aber oftmals nur bei ganz alten Friedhöfen.
Aber diesen besagten, viele hundert Jahre alten Friedhof sollte ich so schnell wie möglich verlassen, ich stand nur vor dem Tor, und wäre sehr gern hindurchgegangen...
Ich habe ihn nicht betreten, meine innere Stimme sagte mir sehr direkt und unmissverständlich ich solle ins Auto steigen und wieder fahren.
Ich habe später dann erfahren, dass einige Jugendliche diesen Ort des öfteren für schwarze Messen aufgesucht hatten.
Ich schreibe hier ausschließlich über meine eigenen Erfahrungen und Empfindungen
Zum Abschluß noch ein schöner Vers
den ich wunderschön finde,
und der auch zutrifft:
Steh` nicht weinend an meinem Grab,
ich bin nicht dort unten, ich schlafe nicht.
Ich bin tausend Winde, die weh`n,
ich bin das Glitzern der Sonne im Schnee.
Ich bin das Sonnenlicht auf reifem Korn,
ich bin der sanfte Regen im Herbst.
Wenn du erwachst in der Morgenfrühe,
bin ich das schnelle Aufsteigen der Vögel
im kreisenden Flug.
Ich bin das sanfte Sternenlicht in der Nacht.
Steh` nicht an meinem Grab,
ich bin nicht da unten, ich schlafe nicht.